Das siebzehnte Stadtfest – Buntes Treiben in der Innenstadt

Das siebzehnte Stadtfest – Buntes Treiben in der Innenstadt

Am Freitag, Samstag und Sonntag, vom 6. bis 8. Juni 2008, geht es wild her in Leipzig. Auf Burg-, Augustus- und Richard-Wagner-Platz, dem Markt und anderen Nebenschauplätzen gibt es, von früh bis abends, ein volles Programm. So spielt zum Beispiel am Freitag die Spider Murphy Gang ab 20 Uhr, danach heizen SK5 die Stimmung mit Klassikern der Feiermusik an. Neueren Tönen kann man auf dem Burgplatz lauschen, unsere Elf auf dem Wagner-Platz anfeuern oder sich mit den Kleinen auf dem Augustusplatz austoben. Eine Programmübersicht gibt es hier, das Bildchen vom vergangenen Jahr stammt auch von dieser Seite.

Thomas Oberbuchner – Vernissage zur Ausstellung “StadtLandschaften” – Allerlei Grünes und Graues aus der Stadt an der Elster

Thomas Oberbuchner – Vernissage zur Ausstellung “StadtLandschaften” – Allerlei Grünes und Graues aus der Stadt an der Elster

Am 30. Mai 2008 fand die Vernissage zur Ausstellung “StadtLandschaften” von Thomas Oberbuchner statt. Seine Kunstwerke sind nun im “FineArt”, in der Katharinenstraße 3-5, zu sehen. Im Laufe der Jahre ist aus dem grauen, depressiven Eindruck, den die Bilder vermittelt haben, ein recht frischer und grüner Farbreigen entstanden. Einen leicht melancholischen Einschlag hat seine wilde, großzügige Technik jedoch behalten. Mehr über den Künstler gibt es auf seiner Seite zu bestaunen. Die kleine Auswahl an Eindrücken stammt auch von dort.

Netzfund: Linde, Eiche und anderes Grünzeug – sagenumrankte Spiegelbilder der Volksseele

Netzfund: Linde, Eiche und anderes Grünzeug – sagenumrankte Spiegelbilder der Volksseele

Einen Artikel zum Thema findet man auf dieser Seite, die ich beim abendlichen stöbern durch das Internet, entdeckt habe. Ein Gedicht aus dem Artikel zur Einstimmung.

Auf einem hohen Berge steht
An dichtem Waldesrande
Die alte Linde winddurchweht,
Blickt aus auf ferne Lande.

Hatt’ ich, umhaucht von Blütenduft,
Gelauscht dem lieben Baume,
Ward mir, als spräche aus der Luft
Ein Geist zu meinem Traume. -

Er kündete aus alter Zeit
Mir manche seltne Märe
Von kühnen Ahnen, so im Streit
Errungen Ritterehre.

Er zeigte mir am fernen Blau
Des Himmels dunkle Mauern,
Im Abendschimmer geistergrau
Die alten Burgen trauern.

Wo ist die schöne, frische Zeit,
Als tapfre Kriegsgenossen
Zu Tale zogen kampfbereit
Auf starken Ritterrossen?

Die Ritter und die Rosse sind
Gebleichte Totenbeine;
In Mauerrissen stöhnt der Wind,
Als ob er um sie weine.

An heiße Kämpfe mahnt die Glut
Der roten Felsennelke,
Sie schimmert hell wie frisches Blut
Durchs Mauergras, das welke.

Am kühlen Brombeerstrauche taut
Noch manches Blatt von Tränen,
Die einst vergoß die Ritterbraut
In bangem Liebessehnen.

Aus treuer Muttererde schoß
Des Epheus scheue Ranken
Als letzter Mauerhalt durch Moos
Und rauhe Dornen schwanken.

Die Lieblinge der alten Zeit,
Die schwarzen Trauerschlangen,
Sinnbilder dunkler Ewigkeit,
In die Ruinen drangen. -